Der gesellschaftliche Konsens sagt:
Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch.

Konsequent bieten die Hersteller ein breites Angebot voll- und teilelektrischer Fahrzeuge an. Bereits 1/3 der Autofahrer denkt über die Anschaffung eines E-Autos nach.

Die Verkaufszahlen zeigen jedoch: Ohne eine attraktive Lade- und Netzinfrastruktur wird der umfassende Durchbruch der eMobilität noch lange auf sich warten lassen! Ohne Häfen keine Schifffahrt; ohne Funkmasten kein Handyempfang - und ohne Ladesäulen keine Elektromobilität!

Kundenumfragen zeigen auch: Laden zu Hause und Laden am Arbeitsplatz sind die attraktivsten Wege für ein Versorgungsnetz, auf das man sich verlassen kann!

Nicht zuletzt auf Anregung der Automobilindustrie hat die Bundesregierung einen ambitionierten 1 Mio.-Ladepunkte-Plan annonciert und entsprechende Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Derzeit sind in Deutschland 35.600 öffentliche Ladepunkte in Betrieb (Stand 31.10.2020) - darunter 30.390 Normalladepunkte (NLP) und 5.210 Schnellladepunkte (SLP) (*).

Die Studie "Ladeinfrastruktur 2025/2030 - Szenarien für den Markthochlauf" vom November 2020 berechnet einen Bedarf an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur von 440.000 bis 843.000 Ladepunkten im Jahr 2030. Abhängig sei die Zahl davon, "wie viel private Ladeinfrastruktur verfügbar und wie stark ausgelastet die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur sind, sowie von der Nutzung von HPC-Lade-Hubs".

Mit der Neuauflage des Bundesförderprogramms Ladeinfrastruktur im ersten Quartal 2021 und der Ausschreibung für Schnellladestandorte bestehe ein Förderanreiz für den beschleunigten Ausbau der Ladeinfrastruktur bis 2022 und darüber hinaus. Zudem gebe es im Masterplan Ladeinfrastruktur die Zusage der Automobilindustrie zum Aufbau von 15.000 zusätzlichen öffentlichen Ladepunkten, darunter gegebenenfalls auch Schnelladepunkte.

Gleichzeitig steigt die Zahl der angebotenen eAutos durch die Hersteller kontinuierlich und diese Autos finden auch bei uns in Deutschland immer mehr Zuspruch. Umso wichtiger ist, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge beschleunigt wird und dort stattfindet, wo er für die Nutzer am bequemsten ist.

(*) Datenbasis: Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur (BNet-zA)

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Visualisierung Prozess

Newsblog

Leipzig, 17.12.2020

Der Erfolg des Transformationsprozesses der Automobilindustrie hängt nicht nur von den technischen Innovationen der Unternehmen ab, sondern auch von einer – für das Verbrauchervertrauen so wichtigen – einfach zu nutzenden Ladeinfrastruktur. Diese Einschätzung teilt, neben dem ACOD, ebenfalls Oliver Rottmann, geschäftsführender Vorstand des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge sowie Geschäftsführer des KOMKIS Sachsen an der Universität Leipzig.

Mit einem gemeinsamen Artikel in der Frankfurter Rundschau haben Oliver Rottmann und Dr. Jens Katzek diesen Schulterschluss dokumentiert!

Leipzig, 17.11.2020

Die Ladeinfrastruktur ist Kernvoraussetzung für den Erfolg der Elektromobilitätsstrategie in Deutschland! Dabei gilt es, so verbraucherfreundlich wie möglich zu denken. Je einfacher das Laden, desto höher die Akzeptanz der klimafreundlichen Technologie. Autos stehen heute vor allen Dingen über Nacht zu Hause und am Tag am Arbeitsplatz. Daher sind dies auch die Orte, die sich für komfortables Laden anbieten.

Ohne Förderung wird es zig tausende neue Ladesäulen in den Unternehmen allerdings nicht geben, denn es gehört schlicht und einfach nicht zur Aufgabe von Unternehmen ihren Mitarbeitern „Sprit“ fürs Auto zur Verfügung zu stellen. Dies gelte umso mehr, wenn neben dem Aufbau der Ladesäulen auch noch die Stromleitungen und damit das Netz erweitert werden müssten.

 

 


Kontakt

Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Ladeinfrastruktur haben, wenden Sie sich gerne an uns. Wir freuen uns, Ihre Meinung zu erfahren.

 
ACOD GmbH

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04275 Leipzig

Tel.: +49 (0) 341 3038 25 35
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