Ausbildungsperspektive
Automobil 4.0

Über das Projekt

Mit Hilfe der Digitalisierung den Ausbildungsmarkt in der Automobilbranche in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen attraktiver machen – das ist das Ziel unseres JOBSTARTER plus-Projekts "Ausbildungsperspektive Automobil 4.0". Eine nachhaltige Struktur für einen attraktiven, leistungsfähigen und zukunftsgewandten Ausbildungsmarkt soll etabliert werden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterstützen wir, sich umfassend, systematisch und konzeptionell mit dem Nutzen von Digitalisierung in der dualen Ausbildung und im Ausbildungsmarketing zu befassen.

 

Unsere Projektschwerpunkte:

  • KMU motivieren wir, im Ausbildungsmarketing 4.0 neue Wege zu beschreiten, um ihre Ausbildungsplätze mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern besetzen zu können. In der Zusammenarbeit mit den KMU verbinden wir klassische Instrumente des Azubimarketings mit digitalen Instrumenten aus dem Azubimarketing 4.0.

  • Ausbilderinnen und Ausbilder befähigen wir, bei künftigen Auszubildenden Begeisterung zu erzeugen. Dazu regen wir an, Lernorte im Arbeitsprozess zu systematisieren, digitale Lern- und Experimentierräume einzuführen und Berufswahlfahrpläne weiterzuschreiben.

  • Kompetenzaufbau: Wir entwickeln Maßnahmen, um das Wissens- und Kompetenzmanagement der Ausbildenden zu stärken, den Berufsschulunterricht digital zu flankieren und Zusatzqualifikationen 4.0 zu bündeln.

  • Wir entwickeln digitale Lernnuggets, um die Rolle des Ausbildenden als "Life-Coach" zu entfalten, Nudging-Strategien zu nutzen und die Generation Z zu erreichen.

Daran schließt ein bundesländerübergreifender Transfer von Erfahrungen an, um Ausbildenden konkrete und als erfolgreich erwiesene Hilfestellungen geben zu können.


EVENTS

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Kalte Füße vor der Lehre? Ausbildungsabbrüche vermeiden

Leipzig, 26.07.2021

Kein gutes Szenario: Kurz vor Ausbildungsbeginn meldet sich der potenzielle Azubi, der seinen Vertrag schon vor Monaten unterschrieben hat, und sagt dem Betrieb ab. Manchmal unterschreibt ein junger Mensch viele Monate vor Ausbildungsbeginn den Lehrvertrag und entscheidet sich dann aus den verschiedensten Gründen gegen die Ausbildung in einem Betrieb.

Das Verbundprojekt DigiVA4ID der IHK Bildungszentrum Halle – Dessau GmbH und der Handwerkskammer Halle (Saale) bietet in Zusammenarbeit mit dem Automotive Cluster Ostdeutschland am 24.08.2021 (8:00 – 12:00 Uhr), in den Räumlichkeiten der IHK Bildungszentrum Halle-Dessau GmbH, einen Innovationsvortrag an, dessen Inhalte im Rahmen von JOBSTARTERplus entstanden sind.

Ziel des Vortrags ist es, Ausbilder:innen in kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Instrumentenbox zur Verfügung zu stellen, mit der die Abbrecherquote vor Ausbildungsbeginn gesenkt werden kann. Es soll erreicht werden, dass angehende Auszubildende das Vertrauen in die eigene Entscheidung für einen Ausbildungsbetrieb nicht kurzfristig vor dem ersten Arbeitstag verlieren.

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Aus- und Weiterbildung in der (digitalen) Transformation

Leipzig, 19.05.2021

Aus- und Weiterbildung befinden sich durch die Digitalisierung in einem tiefgreifenden Wandel. Im Rahmen eines digitalen Thementages des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Chemnitz am 8. Juli 2021, welcher vom JOBSTARTER plus Projektteam des ACOD unterstützt wird, werden dazu zwei konkrete Fragen herausgegriffen: 

Wie gelingt es, Auszubildende mit Hilfe von Wissensmanagement-Methoden strukturiert und nachhaltig an Bord zu holen sowie erfolgreich an das eigene Unternehmen zu binden? Wie werden Mitarbeitende fit für die Transformation vom traditionellen Produkthersteller zum Smart Service Anbieter? Durch Smart Services verändern sich Wertschöpfungsketten, indem zum Beispiel Zulieferer und Ausrüster ihre Produkte zunehmend "digital veredeln". 

Zu diesen Themen erhalten Sie Impulse aus Theorie und Praxis sowie die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmenden auszutauschen.

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Digitale Werkzeuge beim Lernen und Experimentieren

Leipzig, 19.05.2021

Das letzte Jahr brachte viele Veränderungen für das Leben, das gemeinsame Lernen und das Arbeiten. Besonders Online-Veranstaltungen, digitale Tools, agile Arbeitsweisen, Lernen und Arbeiten von Zuhause haben deutlich an Bedeutung gewonnen. Gleichermaßen zeigte sich in Sachen Digitalisierung in vielen Bereichen des Lebens ein enormer Aufschwung.

Das Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Magdeburg und der Automotive Cluster Ostdeutschland ACOD blicken in der Online-Veranstaltung "Digital Lernen und Experimentieren", am 23.06.2021 - 9:00 bis 11:00 Uhr, auf ein Jahr voller Digitalisierungsveranstaltungen zurück und sprechen über ihre Erfahrungen damit. Was funktioniert bereits in Digitalisierungsveranstaltungen sehr gut, was eher nicht? Praxisnah werden anhand verschiedener Vorträge Möglichkeiten zum innovativen Einsatz digitaler Tools für das Lernen und Experimentieren aufgezeigt.

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Diskussionsrunde "Betriebserkundungen - Lernorte im Arbeitsprozess identifizieren und systematisch zuordnen"

Leipzig, 15.04.2021

In Abstimmung mit Anke Schröpfer, Referentin im TMBJS, wird Vertretern der Wirtschaft und Vertretern der Schulen in Thüringen die Ausarbeitung "Lernorte im Arbeitsprozess identifizieren und systematisch zuordnen - Betriebserkundung von thüringischen Schülergruppen in gewerblich-technischen Unternehmen unter Nutzung praxisbezogener Lernbereiche der Regelschule" des ACOD vorgestellt.

Ziel dieses Leitfadens ist es, Ausbilder:innen aus dem Freistaat Thüringen auf Betriebserkundungen von Schülergruppen der Regelschule, durch Verwendung der in Schule vermittelten industrierelevanten Lehrinhalte, vorzubereiten. Unternehmen sollen so als Ankerplatz außerschulischer Lernorte für interessante Lerninhalte und Lernquellen etabliert werden. Erreicht werden soll, dass bei Schüler:innen, durch die Lösung konkreter Erkundungsaufgaben, Begeisterung für gewerblich-technische Berufsbilder und Neugier am gastgebenden Unternehmen entsteht.

  • Datum: 11. Mai 2021
  • Zeit: 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Bei Interesse an dem Thema kontaktieren Sie uns gerne: info@acod.de, +49 (0) 341 3038 2535


Projektblog

Zwischen Unterschrift und Antritt einer Ausbildung in der Automobilindustrie

Leipzig, 25.05.2021

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat der ACOD untersuchen lassen, was Unternehmen tun können, um Rücktritte von einer bereits getrockneten Unterschrift unter dem Ausbildungsvertrag zu vermeiden, Rücktrittsgedanken frühzeitig zu erfahren und Reaktionsspielräume auf Unternehmensseite haben zu können?

Unter dem Titel "Senkung der Rücktrittsrate – Maßnahmen zwischen Unterschrift und Antritt einer Ausbildung in der Automobilindustrie" wurde eine Vielzahl von etablierten und neuartigen Maßnahmen prägnant, praktikabel und in einfacher verständlicher Sprache zusammengeführt. Neben einer Strategieempfehlung sind die Maßnahmen in einer entsprechenden Instrumentenbox logisch stringent komprimiert worden, so dass Sie diese im eigenen Unternehmen strukturiert umsetzen können.

Das Lernnugget der Veröffentlichung befindet sich aus unserer Sicht unter Abbildung 7 auf Seite 11.

Download: ACOD-Leitfaden "Senkung der Rücktrittsrate – Maßnahmen zwischen Unterschrift und Antritt einer Ausbildung in der Automobilindustrie" (PDF)

 

 

Schüler*innen für gewerblich-technische Berufe begeistern

+++ ACOD entwickelt Thüringer Leitfaden für Ausbildungspersonal "Lernorte im Arbeitsprozess identifizieren und systematisch zuordnen" +++

Leipzig, 18.05.2021

Wenn Jugendliche im Rahmen der Berufsorientierung das erste Mal einen Betrieb besucht haben, stellen sich trotz guter Vorbereitung der betrieblich Verantwortlichen immer wieder die Fragen: "Was haben die Jugendlichen mitgenommen?" "Haben wir sie wirklich erreicht?" Und: "Werden sie wiederkommen?" Ein Unternehmen - auch das zeigt die Praxis - hat meist nur eine Chance, sich den Schülerinnen und Schülern in seiner Lebendigkeit zu präsentieren.

Ein bisher wenig genutztes Potenzial, Neugier und das Nachfragen bei Jugendlichen "zu provozieren", ist die Suche nach Momenten im Arbeitsprozess der Belegschaft, die bei jungen Leuten Fragen aufwerfen und Überraschendes zu Tage fördern können. "Begeisterung" wird in starkem Maße von Momenten und "Augenblicken", die bei Jugendlichen Fragen erzeugen, gesteuert. Diese Momente, die im Arbeitsprozess "verborgen" sind, gilt es als "Orte des betrieblichen Lernens" zu analysieren, systematisch aufzubereiten und im Azubimarketing zu testen.

Der ACOD hat in diesem Kontext einen Leitfaden für Ausbildungspersonal in KMU entwickelt – mit dem Ziel, Ausbildende auf Betriebserkundungen von Schülergruppen der Regelschule in Thüringen, unter Nutzung des in der Schule vermittelten industrierelevanten Wissens, vorzubereiten und somit Unternehmen als einen Ankerplatz außerschulischer Lernorte für interessante Lerninhalte und Lernquellen zu platzieren. Schülerinnen und Schüler sollen durch die Lösung konkreter Erkundungsaufgaben für gewerblich-technische Berufsbilder begeistert und Neugier am gastgebenden Unternehmen erzeugt werden.

Download: ACOD-Leitfaden Thüringen "Lernorte im Arbeitsprozess identifizieren und systematisch zuordnen" (PDF)

 

 

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Abschlussarbeiten der WTH-Lehramtsstudenten:innen in Kooperation mit KMU

Leipzig, 15.04.2021

Werkstoffe, Werkzeuge und Fertigungsverfahren, Fertigungsplanung, Fertigungsprozess: technische Darstellung, Arbeitsplan/ Arbeitsorganisation, Arbeitsweise, Arbeitssicherheit/ Fertigung eines Produkts: Entwicklung, Erprobung und Bewertung der Arbeitsabläufe, Preiskalkulation/ Technisch-konstruktiver Prozess: Konstruktionsunterlagen, Technische Darstellung, Digitale Erstellung von Dokumentationen/ Rationalisierung durch Mechanisierung und Automatisierung - Effektivierung betrieblicher Prozesse/ Gewinnerzielung/ Betriebliche Fertigungsprozesse: Fertigungsprinzip, Fertigungsarten, Arbeits- und Montagepläne, Werkstattprinzip, Einzel- und Mehrfachfertigung

All dies wird Schüler:innen in Sachsen in der Schule im Fach „Wirtschaft-Technik-Haushalt“ in verschiedenen Qualitäten vermittelt.

Das Fach „Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales“ an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Universität Dresden (Prof. Dr. Rolf Koerber), kann Abschlussarbeiten seiner Lehramtsstudierenden – die später in ganz Sachsen und damit auch in Ihrer Region tätig werden - anbieten.

Die Projekte sind für KMU sehr wertvoll, um Ansprache und Azubigewinnung in der Pandemie zu ermöglichen.

Was ist der Mehrwert einer Zusammenarbeit für Ihr Unternehmen?

  • Sie können neue oder ergänzende Kenntnisse für Ihr Konzept des Recruitings oder Fachkräftemarketings durch hiesige WTH-Lehrer:innen dazugewinnen
  • Verzahnung von Fachinhalten aus dem Unterricht mit unternehmerischen Anwendungsfällen
  • Wissenstransfer zwischen Studierenden und Ihrem Ausbildungspersonal → Besonders interessant: Lehre und Wissensvermittlung in der Pandemie
  • Wertvolle Synergien zwischen Ihrem Unternehmen und der TU Dresden
  • Das Fach steht mit allen WTH-Lehrer:innen in Sachsen in Kontakt und bietet damit Zugriff auf ein großes Netzwerk
  • Aussicht auf weiterführende Kontakte zu lokalen Schulen und zukünftigen Auszubildenden
  • Kommunikation von Anforderungsprofilen für die nächste Generation von Fachkräften, von denen Ihr Unternehmen profitieren kann
  • Langfristige Erhöhung der Bewerberzahl und ihres Bekanntheitsgrades

Welche Leistungen sind seitens der Unternehmen wünschenswert?

  • Entschädigung für eventuell anfallende Reisekosten, die den Studierenden außerhalb des Semestertickets Dresden entstehen (Regional- und Nahverkehrszüge, Straßenbahn und Busverkehr in Sachsen sind abgedeckt).
  • Unternehmensinterne Ressourcen für Austausch mit der Universität und Studenten:innen sowie ggf. Vermittlung und Beratung innerhalb der entsprechenden Projekte nach vorheriger Absprache.

Die ersten Abschlussarbeiten sollen im Sommer 2021 angemeldet und spätestens Ende April 2022 beendet werden, halbjährlich sind weitere Projekte möglich.

Bitte kontaktieren sie uns bei Interesse: info@acod.de , Tel.: +49 (0) 341 3038 25 35.

 

 

Wissensmanagement in der digital unterstützten Ausbildung

Leipzig, 14.04.2021

Im JOBSTARTERplus-Projekt „Ausbildungsperspektive Automobil 4.0“ hat sich der ACOD zum Ziel gesetzt, Betriebe der Automobilindustrie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu unterstützen.

Eine der Aufgaben bestand darin, Praxisbeispiele für die erfolgreiche Vermittlung von Soll-Kompetenzen an Azubis zu Beginn der Ausbildung zusammenzutragen. Dafür konnte das geballte Wissen im ACOD-Netzwerk genutzt werden. Hierfür unser herzlicher Dank an alle Beteiligten! Im Ergebnis entstand der Leitfaden „Wissensmanagement in der digital unterstützten Ausbildung“.

Dieser Leitfaden soll Ausbildungspersonal, Personalverantwortliche, Führungskräfte sowie Fachkräfte mit Ausbildungsaufgaben unterstützen, gezielt Handlungskompetenzen bei Azubis aufzubauen.  Sich umfassend und systematisch mit dem Nutzen von Wissens- und Kompetenzmanagement in der dualen Ausbildung zu befassen, ermöglicht es auch, eine ganzheitliche digital unterstützte Ausbildungsmarke zu entwickeln.

Konkret werden Ausbildungsverantwortliche sensibilisiert und befähigt, zukünftige Fachkräfte mit Hilfe von Wissensmanagement-Methoden strukturiert und nachhaltig „an Board“ zu holen sowie erfolgreich an das eigene Unternehmen zu binden.

Dafür liefert der Leitfaden verschiedene Lösungsansätze in den Bereichen (1) Wissen vermitteln, (2) Zusatzwissen erlangen, (3) Kompetenzen bestimmen, (4) Kompetenzen sicherstellen und regt deswegen zu eigenen Überlegungen und Aktivitäten an. Somit werden Impulse für Ausbildungsverantwortliche aufgezeigt, um bereits in der Onboarding-Phase, mittels der benannten Methoden, die Ausbildung bewusst zu stärken.

Download: ACOD-Leitfaden Wissensmanagement in der digital unterstützten Ausbildung (PDF)

 

 

Scouting regionaler IHK-Projekte zur Berufsorientierung

Leipzig, 01.2021

Im JOBSTARTER plus Projekt "Ausbildungsperspektive Automobil 4.0" hat das ACOD Team ein Scouting der IHK-Projekte zur Berufsorientierung in Mitteldeutschland - mittels unstrukturierter freier Recherche - durchgeführt, mit dem Ziel, KMU bei der Entwicklung ihrer unternehmensspezifischen Azubi-Recruiting-Strategien zu unterstützen.

Entstanden ist eine Liste mit 53 Projektbeispielen der IHKn zur Berufsorientierung. Mit dieser Liste möchten wir (1) für KMU Transparenz in Bezug auf bestehende regionale Projekte zur Berufsorientierung schaffen und (2) gute Ideen überregional promoten.

Wir freuen uns über Hinweise, Zuarbeiten, Ergänzungen. Kontaktieren sie uns gern: info@acod.de , Tel.: +49 (0) 341 3038 25 35.

Download: Übersicht Scouting IHK-Projekte zur Berufsorientierung (PDF)

 

 

Schüler*innen für gewerblich-technische Berufe begeistern

+++ ACOD entwickelt Leitfaden für Ausbildungspersonal "Lernorte im Arbeitsprozess identifizieren und systematisch zuordnen" +++

Leipzig, 30.10.2020

Wenn Jugendliche im Rahmen der Berufsorientierung das erste Mal einen Betrieb besucht haben, stellen sich trotz guter Vorbereitung der betrieblich Verantwortlichen immer wieder die Fragen: "Was haben die Jugendlichen mitgenommen?" "Haben wir sie wirklich erreicht?" Und: "Werden sie wiederkommen?" Ein Unternehmen - auch das zeigt die Praxis - hat meist nur eine Chance, sich den Schülerinnen und Schülern in seiner Lebendigkeit zu präsentieren.

Ein bisher wenig genutztes Potenzial, Neugier und das Nachfragen bei Jugendlichen "zu provozieren", ist die Suche nach Momenten im Arbeitsprozess der Belegschaft, die bei jungen Leuten Fragen aufwerfen und Überraschendes zu Tage fördern können. "Begeisterung" wird in starkem Maße von Momenten und "Augenblicken", die bei Jugendlichen Fragen erzeugen, gesteuert. Diese Momente, die im Arbeitsprozess "verborgen" sind, gilt es als "Orte des betrieblichen Lernens" zu analysieren, systematisch aufzubereiten und im Azubimarketing zu testen.

Der ACOD hat in diesem Kontext einen Leitfaden für Ausbildungspersonal in KMU entwickelt – mit dem Ziel, Ausbildende auf Betriebserkundungen von Schülergruppen der Sekundarschule in Sachsen-Anhalt sowie der Oberschule im Freistaat Sachsen, unter Nutzung des in der Schule vermittelten industrierelevanten Wissens, vorzubereiten und somit Unternehmen als einen Ankerplatz außerschulischer Lernorte für interessante Lerninhalte und Lernquellen zu platzieren. Schülerinnen und Schüler sollen durch die Lösung konkreter Erkundungsaufgaben für gewerblich-technische Berufsbilder begeistert und Neugier am gastgebenden Unternehmen erzeugt werden.

Downloads: ACOD-Leitfaden Sachsen-Anhalt (PDF) | ACOD-Leitfaden Sachsen (PDF)

 

 

Losgröße 1 in der Ausbildung 4.0 realisieren! Azubis talentorientiert entwickeln und an das Unternehmen binden.

+++ Review zum ACOD Workshop "Wann ist eine betriebliche Ausbildung erfolgreich? Kompetenzentwicklung als Instrument einer stabilen Azubibindung" am 13. Oktober 2020 in Erfurt +++

Leipzig, 21.10.2020

Wie begeistern und binden lokal verankerte Unternehmen wie Bosch und Volkswagen ihre Auszubildenden im Umfeld ihrer Werke? Welche Maßnahmen tragen dazu bei, dass sich Auszubildende von Beginn an verbunden fühlen und schnell integrieren? Wie können Auszubildende bestmöglich gefordert und gefördert werden, um eine nachhaltige Unternehmensentwicklung zu ermöglichen? Mögliche Lösungswege für kleine und mittelständische Unternehmen wurden am 13. Oktober 2020 im Rahmen des Workshops „Wann ist eine betriebliche Ausbildung erfolgreich? Kompetenzentwicklung als Instrument einer stabilen Azubibindung“ aufgezeigt und diskutiert. Initiiert wurde der Workshop, an dem 20 Interessierte aus Wirtschaft und Bildung teilnahmen, vom JOBSTARTER plus-Projekt „Ausbildungsperspektive Automobil 4.0“ des Automotive Cluster Ostdeutschland.


Kontakt

Sie möchten sich am Projekt "Ausbildungsperspektive Automobil 4.0" beteiligen oder mehr erfahren? Sprechen Sie uns an!

 
ACOD GmbH

August-Bebel-Str. 73
04275 Leipzig

Tel.: +49 (0) 341 3038 25 35
E-Mail: info@acod.de

 

 
 
 
 
 
Förderkennzeichen (FKZ): 21JP05043
Projektlaufzeit: 01.12.2019 bis 30.11.2022

 

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