Eröffnung Fahrsimulations-Pool an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ)

sehen – erleben – verstehen.

Am 13. November wird der neue Fahrsimulations-Pool der Fakultät Kraftfahrzeugtechnik der WHZ offiziell eröffnet. Dieser Pool ergänzt die Laborausstattung der Fakultät, welche u.a. einen Fahrsimulator, ein Virtual-Reality Labor, ein Fahrzeugakustiklabor oder einen Porsche Panamera S als Messfahrzeug für Lehre und Forschung im Einsatz hat.

Im neuen Simulationspool haben Studierende der WHZ nun die Möglichkeit das erlernte und angewandte Wissen aktiv zu erfahren. 12 Rechner sind mit dem Simulationstool CarMaker und dem Visualisierungsprogramm Unity3D ausgestattet. An diesen können Studierende eigene Fahrzeugmodelle aufbauen oder virtuelle Strecken entwickeln. Die entwickelten Fahrzeugmodelle und Strecken können sie am Bewegungssystem testen und aktiv erleben. Anpassungen in den Parametern werden nun live am Körper spürbar. Dadurch verbessert sich das Verständnis der physikalischen Grundlagen und fahrdynamischen Auswirkungen. Der Pool wird bereits in der Lehre eingesetzt. In einem aktuellen Praktikum fahren Studierende mit dem Messfahrzeug eine Strecke (Kreisfahrt) auf dem Sachsenring ab. Analog wird diese Strecke auf dem Bewegungssystem nachgefahren, um eine Verknüpfung von Realität und Simulation herzustellen. Dadurch können Studierende an die Vor- und Nachteile beider Techniken herangeführt werden.

Der dynamische Fahrsimulator

Das hier eingesetzte System besteht aus dem Bewegungssystem mit einem aufgesetzten Cockpit in Form von Lenkrad, Pedalerie, Gurt und Fahrersitz sowie einem aus drei Monitoren bestehendem Visualisierungssystem. Das System bietet vier Freiheitsgrade der Bewegung und ist damit in der Lage das Nicken (Rotation um die y-Achse), das Wanken (Rotation um die x-Achse), das Heben und Senken des Fahrzeuges sowie das Gieren (Rotation um die z-Achse) auszuführen. Das Besondere an diesem System ist neben seinen leistungsstarken Antrieben die Möglichkeit der kontinuierlichen Rotation um die z-Achse, was Versuche wie die stationäre Kreisfahrt deutlich realistischer werden lässt.

Kontakt: ronny.haeupl@fh-zwickau.de 

Infos unter: https://www.fh-zwickau.de/kft/organisation/institut-fuer-energie-und-verkehr/labore/verkehr/fahrsimulations-pool/

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