Elektromobilität und "sauberer Diesel"

Wie kann die Elektromobilität auch im privaten Bereich umgesetzt werden?

Experten sind sich einig, dass die Möglichkeit zum Laden auch im eigenen Mietobjekt einen wichtigen Faktor für die Anschaffung eines E-Fahrzeugs darstellt. Bereits während des ACOD Fachdialogs im März spielte BEM Präsident Kurt Sigl dazu den Ball in Richtung Politik. „Hier müssen klare Gesetze her!“

Unter dem Titel „Förderung der Elektromobilität“ liegt dem Bundestag nun eine Petition vor, die genau diese Änderungen des Mietrechts zum Inhalt hat. Hier heißt es der Bundestag werde aufgefordert die erleichterte Durchführung baulicher Maßnahmen „unverzüglich anzugehen“. Nach eigener Aussage arbeitet die Bundesregierung derzeit an einem Vorschlag zur Anpassung des Mietrechts und des Wohnungseigentumsrechts. Dabei soll die eingebrachte Petition berücksichtigt werden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bekennt sich klar zur Elektrifizierung als Lösung für die Klimaschutzziele im Verkehr. Der Automobilwoche erklärte sie jedoch neben Elektro- und Hybridfahrzeugen müsse es „ehrlicherweise auch mehr saubere Diesel geben.“ Die Ministerin kritisiert die „Kampagne gegen den Diesel“ als für den Umweltschutz nicht förderlich.

Die steigende Bedeutung von E-Fahrzeugen beschäftigt den ACOD auch im Kompetenzcluster Aus- und Weiterbildung. In jüngster Zeit betrifft dies u.a. die Hochvoltausbildung. Bereits existierende Angebote von automobilaffinen Bildungsdienstleistern sind dabei eine gute Unterstützung. Im Rahmen des JOBSTARTERplus Projekt bringen wir Interessenten gerne mit den hiesigen Bildungsdienstleistern zusammen.

Daher begrüßen wir das politische Bestreben und die praktische Umsetzung, denn die Branche in Ostdeutschland ist bereit für Veränderung.

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