ACOD Mitglieder forcieren Aufbau von Labor zu Mensch-Roboter-Kollaborationen an Leipziger Berufsschule

Foto: MRK-System an der Berufsschule Karl-Heine-Schule, ACOD

Smarte Mensch-Roboter-Teams (Mensch-Roboter-Kollaborationen MRK) kommen verstärkt in der agilen Produktion der Zukunft zum Einsatz, d.h. Mensch und Maschine arbeiten schutzzaunlos Hand in Hand zusammen in einem gemeinsam genutzten Arbeitsraum und bringen ihre spezifischen Fähigkeiten ein. Der Roboter nimmt dem Menschen körperlich anstrengende Arbeiten ab. Der Mensch steuert und überwacht die Produktion. Rahmenbedingung und Grundvoraussetzung für den Einsatz von MRK-Applikationen im Produktionsalltag ist eine gezielte Technologievermittlung.

Gemeinsam mit dem BMW Group Werk Leipzig und der Porsche Leipzig GmbH, hat der Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD) daher ein Labor zur Veranschaulichung von Mensch-Roboter-Kollaborationen an dem beruflichen Schulzentrum Karl-Heine-Schule in Leipzig aufgebaut und erfolgreich in Betrieb genommen. Ab sofort gibt das MRK-System allen Auszubildenden der Karl-Heine-Schule Einblicke in eine hochmoderne Fertigung und sensibilisiert damit alle zukünftigen Facharbeiter für diese Technologie. Dies geschieht, indem neben einer Simulation eines Klebeauftrages eine Greifaufgabe abgebildet wird. Da die Auszubildenden zum Großteil erstmalig mit einem MRK-System in Berührung kommen, wurden die BerufsschullehrerInnen von Christoph Ryll Robotics Consulting gezielt darauf vorbereitet.

Die Berufsschule bedankt sich ganz herzlich bei dem BMW Group Werk Leipzig, der Porsche Leipzig GmbH und Christoph Ryll Robotics Consulting für die Initiative. „Das MRK-System erlaubt uns zahlreiche neue Ansätze der Industrie 4.0-Technologien anschaulich aufzuzeigen und damit den Anforderungen in der Teilnovellierung der Metall- und Elektroberufe schrittweise gerecht zu werden.“, sagt Frau Scholz, verantwortliche Fachleiterin in der Karl-Heine-Schule. Das Projekt „Trans-QualiKoBot“ wurde von der Fachkräfteallianz Leipzig unterstützt.

Zurück