Ostdeutsche Automobilindustrie stellt sich offensiv den Herausforderungen

von ACOD

10. Kongress der ostdeutschen Automobilindustrie gibt klares Zukunftssignal

Attraktive Elektromobile, umweltfreundliche Verbrennungsmotoren und autonomes Fahren - an Zukunftsherausforderungen mangelt es der Automobilindustrie derzeit nicht. „Und genau deshalb sind neue Kooperationsmodelle für die Zukunft so wichtig“, fasst Dr. Jens Katzek, Geschäftsführer der Automotive Cluster Ostdeutschland GmbH, die Diskussionen und Vorträge auf dem diesjährigen Jubiläumskongress des ACOD zusammen. „Nicht erst seit der aktuellen Debatte um die Zukunft des Verbrennungsmotors ist den Zulieferern, Fahrzeugherstellern und Forschern aus dem ostdeutschen Automobilbereich klar, dass die Zukunft besondere Herausforderungen mit sich bringt - und sie geben eine klare Antwort: Kooperation über Ländergrenzen statt Kirchturmdenken“, so Katzek.

Mehr als 200 Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben sich am 6. September in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden getroffen, um sowohl über die Entwicklungen der letzten 10 Jahre in der ostdeutschen Automobilindustrie zu sprechen, als auch über die zukünftigen Perspektiven. Wie kann man über den eigenen Tellerrand hinausblicken und neue Technologien aus anderen Branchen auch im Automobilbereich nutzen? Wie gestaltet man den Wandel aktiv im eigenen Unternehmen?

Klar ist aber auch, dass starke Innovationsfähigkeit und Internationalisierung zu größeren Unternehmen führen werden. Deshalb haben wir ganz bewusst einer Reihe von Experten die Möglichkeit gegeben, über ihre Erfahrungen aus der Praxis zu berichten“, kommentiert Hans-Peter Kemser, Vorsitzender des ACOD e.V. und Leiter des BMW Group Werks Leipzig, die Ergebnisse des Kongresses. „Genauso wichtig wie die technische Innovationsfähigkeit ist uns aber auch, ein sehr klares Gespür dafür zu bekommen, welche Veränderungen all dies für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit sich bringt. Wir müssen und wollen das Schlagwort „Arbeit 4.0.“ mit Leben füllen!“, so Kemser.

Foto: Martin Klindtworth / ACOD
Foto: Martin Klindtworth / ACOD
Ansprechpartner: Dr. Jens Katzek

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