Automotive
Cluster
Ostdeutschland

Unsere Kompetenzcluster

Seit zehn Jahren bilden unsere Mitglieder in zehn definierten Kompetenzclustern Entwicklungen ab und treiben Trends und Forschungen voran.

Aktuell ist der ACOD in folgenden Kompetenzclustern aktiv: Aluminium, Elektrik/Elektronik, Energieeffiziente Produktion, Interieur, Leichtbau/Exterieur, Logistik, Märkte/Kooperationen, Powertrain, Prozessabwicklung, Qualifizierung und Weiterbildung.

Bei Interesse an Mitarbeit in einem oder mehreren Themenfeldern senden Sie uns bitte eine E-Mail oder rufen Sie uns an.

Kontakt:
Tel.:    +49 (0) 341 / 355 829 95
Fax:    +49 (0) 341 / 355 829 96
E-Mail: info(at)acod.de

Aluminium

Leichtmetall als entscheidender Wachstumsfaktor im Automobilbau bietet enormes Potenzial für Gewichtsreduzierungen. Wir verschieben gemeinsam die Machbarkeitsgrenzen für innovative Guss-Produkte.

Seit zwanzig Jahren wächst der Anteil des Werkstoffs Aluminium und seiner Legierungen am Gesamtfahrzeug stetig. Der Guss geringer Wandstärken, der Einsatz an hochbelasteten Stellen und sichere Bearbeitung sowie Fügung der Materialien sind dank intensiver Forschung möglich. Automobilzulieferer, Dienstleistungszentren zur Werkstoffauswahl, -optimierung und –prüfung, Werkzeug- und Sondermaschinenbauer arbeiten mit Forschungseinrichtungen gemeinsam an neuen Lösungen. Komplexere Strukturen, leistungsfähigere Werkstoffe und produktivere Fertigungsverfahren in bester Qualität und zu global wettbewerbsfähigen Preisen entstehen aus der Symbiose zwischen Automobilbau und Gießereiindustrie und erzeugen ein beachtliches wirtschaftliches Potenzial in Ostdeutschland.

Unsere Cluster-Partner stehen den Kunden als Full-Service-Supplier zur Seite. Mit herausragender technologischer Kompetenz entwickeln sie Legierungen, produzieren umweltgerecht, entwickeln innovative Produkte und verarbeiten hochwertige Komponenten aus Aluminium.

Elektrik/Elektronik

Die „klassischen“ Disziplinen im Fahrzeugbau werden immer enger mit der Elektronik und Informationstechnik verzahnt. In diesem Cluster werden weniger Primärenergieverbrauch und Schadstoffemission, leistungsfähige alternative Antriebe und verbesserte Fahrerassistenzsysteme erzielt.

Schwerpunkte sind der Einsatz elektronischer Steuerungs- und Regelungstechnik für Antrieb, Fahrwerk und Bedienkomfort, elektrische und hybride Antriebstechnik als Alternativlösungen zum Verbrennungsmotor, robuste Informationsübertragung und Verarbeitung im Fahrzeug, moderne Systeme der Bild- und Signalverarbeitung sowie der Navigationstechnik als Basis verbesserter Assistenzsysteme.

Der Kompetenzcluster organisiert und publiziert aktuelle Tendenzen und Forschungsergebnisse in Workshops von Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Ziel der Clusterarbeit ist es darüber hinaus, auf einer Plattform wissenschaftliche Dienstleistungen und Entwicklungsprojekte zu vermitteln, und sich zur praktischen Umsetzung der Forschungsergebnisse auszutauschen.

Dies geschieht in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit weiteren ACOD-Kompetenzclustern, da die Elektrik/Elektronik sich zu einer Querschnittstechnologie im Automobilbau entwickelt.

Energieeffiziente Produktion

Steigende Energiepreise und die begrenzte Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen stellen die Automobilindustrie vor neue Herausforderungen. Wie können sich Firmen vom Verbraucher zum aktiven Teilnehmer an den Energiemärkten qualifizieren?

Die Energiewende fordert einen effizienten und nachhaltigen Umgang mit Elektrizität und verändert den Handlungsrahmen für Fabriken. Der Geschäftserfolg von Firmen hängt nun nicht mehr nur von Qualität, Produktivität und Flexibilität, sondern auch von Energiekosten ab. Zur Steigerung ihrer Energieeffizienz müssen Unternehmen ihre Herstellungs- und Verarbeitungsprozesse optimieren.

Eine Senkung der Energiekosten in der Produktionstechnik ist beispielsweise durch wirkungsgradoptimierte Produktion, einen ganzheitlichen Ansatz im Energiemanagement und die Nutzung unabhängiger Energiequellen möglich. Damit, sowie durch Nutzung energie- und ressourceneffizienter Technologien, können sie sich nachhaltige Unternehmensvorteile verschaffen und Erfolg im ökonomischen Wettbewerb erreichen.

Deutschland hat in den letzten Jahren bereits eine Schwerpunktsetzung auf Energie- und Ressourceneffizienz betrieben. Aufgrund dieser Forschung und Entwicklung liegen schon erste Ergebnisse und Lösungsangebote vor, deren Anwendung und industrielle Umsetzung nun durch Wissenstransfer oder Anwendercluster forciert werden muss.

Der Cluster möchte Handlungswege zur Energieeffizienz entlang der Produktion identifizieren und Lösungswege aufzeigen. Zudem sollen neueste Forschungs- und Entwicklungsergebnisse sowie Best Practice Beispiele präsentiert werden.

Interieur

Welche Innenraumkonzepte spielen in den nächsten Fahrzeuggenerationen eine Rolle und wie verändern sich die Ansprüche an Materialien als Teil des Interieurs? Der Kompetenzcluster entwickelt in enger Abstimmung mit OEM und Modullieferanten marktfähige Produkt- und Prozessinnovationen.

Über 150 Automobilzulieferer in Ostdeutschland produzieren Sitz- und Rückhaltesysteme, Griffe und Bedienelemente und weitere Interieur-Komponenten. Neue Materialien, Oberflächenqualitäten und Technologien sollen Optik, Haptik und vor allem Funktionalität von Komponenten optimieren.
Dazu erfassen wir die Kompetenzen der Interieurunternehmen, gewinnen Zielkunden mit regionalen Veranstaltungen und initiieren Projekte zum Thema Interieur. Wir präsentieren die Aktivitäten beispielsweise auf der „mtex – Internationale Messe und Symposium für Technische Textilien im Fahrzeugbau“.

Leichtbau/Exterieur

Neue Werkstoffverbundsysteme in Kombination mit innovativen Verarbeitungstechniken sind die Basis für eine „gestrickte“ Karosserie. Materialwissenschaftler und Systemingenieure in Ostdeutschland beteiligen sich federführend an solchen Entwicklungen.

Ihr Weg, um Fahrzeuge leichter, sicherer, sparsamer, komfortabler, ökologisch verträglich und ökonomisch sinnvoll zugleich zu gestalten, heißt gemäß des Dresdner Modells „Funktionsintegrativer Systemleichtbau in Multi-Material-Design“ bei hoher Ressourceneffizienz. Sie forschen basierend auf einem material- und produktübergreifenden Ansatz. Betrachtet wird durchgängig die gesamte Prozesskette von der Werkstoffentwicklung über Konstruktion, Simulation, Fertigung bis hin zum Hightech-Bauteil und der Qualitätssicherung.

Neben den klassischen Werkstoffen Stahl, Aluminium, Magnesium und Titan bilden intelligente Systemlösungen mit glas- und kohlenstofffaserverstärkten Kompositen einen Arbeitsschwerpunkt. In diese Verbundmaterialien können auch Sensoren, Aktoren und weitere Funktionselemente eingebunden werden, welche beispielsweise die Beanspruchung eines Bauteils online überwachen.
Der Kompetenzcluster Exterieur entwickelt Lösungsstrategien und –konzepte für innovative Produkte und Verfahren, generiert gemeinsam neues Wissen und bietet es als Dienstleistung an. Darüber hinaus zeigt er dem Ingenieurnachwuchs in Ostdeutschland die mit der Schlüsseltechnologie Leichtbau verbundenen Chancen auf.

Logistik

Logistik als „Treibstoff“ für moderne Produktionsnetzwerke in der Automobilindustrie ist längst mehr als der Warentransport von A nach B. Die Fahrzeugfertigungen, die in Ostdeutschland auf der „grünen Wiese“ entstanden sind, verkörpern eine neue Arbeitsteilung zwischen Herstellern, Lieferanten und Dienstleistern.

Ihr Weg, um Fahrzeuge leichter, sicherer, sparsamer, komfortabler, ökologisch verträglich und ökonomisch sinnvoll zugleich zu gestalten, heißt gemäß des Dresdner Modells „Funktionsintegrativer Systemleichtbau in Multi-Material-Design“ bei hoher Ressourceneffizienz. Sie forschen basierend auf einem material- und produktübergreifenden Ansatz. Betrachtet wird durchgängig die gesamte Prozesskette von der Werkstoffentwicklung über Konstruktion, Simulation, Fertigung bis hin zum Hightech-Bauteil und der Qualitätssicherung.

Neben den klassischen Werkstoffen Stahl, Aluminium, Magnesium und Titan bilden intelligente Systemlösungen mit glas- und kohlenstofffaserverstärkten Kompositen einen Arbeitsschwerpunkt. In diese Verbundmaterialien können auch Sensoren, Aktoren und weitere Funktionselemente eingebunden werden, welche beispielsweise die Beanspruchung eines Bauteils online überwachen.
Der Kompetenzcluster Exterieur entwickelt Lösungsstrategien und –konzepte für innovative Produkte und Verfahren, generiert gemeinsam neues Wissen und bietet es als Dienstleistung an. Darüber hinaus zeigt er dem Ingenieurnachwuchs in Ostdeutschland die mit der Schlüsseltechnologie Leichtbau verbundenen Chancen auf.

Märkte/Kooperationen

Ostdeutschland ist traditionell Standort für den Automobilbau und damit auch für eine vielschichtige und leistungsfähige mittelständische Zulieferindustrie in diesem Sektor. Märkte und Produktionsstrukturen der Automobilhersteller werden zunehmend globaler. Im Kompetenzcluster wollen wir sie gemeinsam erschließen.

Die Zulieferunternehmen in Ostdeutschland müssen sich also zum Ausbau ihrer Wettbewerbsfähigkeit aktiv mit den neuen Herausforderungen beschäftigen. Sie können ihre Innovationen und ihre Exzellenz an neuen Produktionsstandorten in die Partnerschaft mit Automobilherstellern zum beiderseitigen Vorteil einbringen.

Der Kompetenzcluster informiert zu allen Fragen bezüglich eines wirtschaftlichen Engagements der Teilnehmer außerhalb Deutschlands. Neben den rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen soll es auch um einen Erfahrungsaustausch mit Experten und Akteuren gehen. Anhand von Fallbeispielen zeigt sich, welche Internationalisierungsstrategien erfolgreiche Unternehmen angewendet haben und wie wir sie auf unsere regionalen Gegebenheiten übertragen können. Dazu diskutieren wir mit den Vertretern der Automobilhersteller weltweit aktuelle Entwicklungen, um Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erkennen, denn eine leistungsfähige Zulieferindustrie garantiert die weiterhin erfolgreiche Zukunft des ostdeutschen Automobilbaus.

Powertrain

Motorenwerke in Berlin, Sachsen und Thüringen sowie zahlreiche Komponentenhersteller für Antrieb und Fahrwerk zeugen von der ostdeutschen Produktionskompetenz im Bereich Powertrain. Darüber hinaus wird bei Entwicklungsfirmen, an Hochschulen und weiteren Forschungseinrichtungen an Antrieben der Zukunft gearbeitet.

Ziele sind die Entwicklung von Hybrid-Aggregaten, alternativen Energieträgern und –speichern sowie die Optimierung herkömmlicher Verbrennungsmotoren und Komponenten des Antriebsstrangs. Der Kompetenzcluster erschließt das wissenschaftliche Potenzial weiter und verbindet es enger mit der Praxis.

Die ostdeutsche Forschungslandschaft ist in der Lage, innovative Lösungen für die aktuellen Herausforderungen auf den Gebieten Energiespeichertechnik, Erhöhung des Triebstrangwirkungsgrades und Optimierung von Nebenaggregaten anzubieten. Diese wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kompetenzen erfasst der Kompetenzcluster und vernetzt sie über Einzelaktivitäten. So soll ein thematisches Informationsnetzwerk gebildet werden, welches unter anderem darin unterstützt, den Unternehmensbedarf an Forschung und Entwicklung, wissenschaftlichen Dienstleistungen und Fachkräften zu identifizieren.

Prozessabwicklung

Weltweit steigen die Anforderungen nach einer dauerhaft hohen Qualität sowie einer zeitlichen und mengenmäßigen Flexibilität der Prozesse und Produkte. Auch bei der Steigerung der Varianten- und Typenvielfalt und deren Zuverlässigkeit werden stabile Prozesse zwischen OEMs und Lieferanten im Bereich der Entwicklung, Produktion, Logistik und Kommunikation immer bedeutender.

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Veränderung innerhalb der Wertschöpfungskette und unter Berücksichtigung eines zunehmenden Zeit-, Kosten- und Innovationsdrucks sind die Optimierung und Neugestaltung der Arbeits- und Prozessabläufe in der Fabrik ebenso wichtig, wie eine gesteigerte Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft zwischen Zulieferern und OEMs.

Der Kompetenzcluster beschäftigt sich neben dem Produkt- und Produktionsentstehungsprozess auch mit der Auftragsabwicklung und ihrer werksspezifischen Organisation. Ein Schwerpunkt dabei ist die Vision der „Digitalen Fabrik“.

Die heutigen Qualitäts- und Flexibilitätsanforderungen im Automotive-Bereich sollen mithilfe der stärkeren Lieferantenintegration in die einzelnen Stufen der Auftragsabwicklung und den Produktentstehungsprozess der OEMs effizienter bewältigt werden.