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Unsere Kompetenzcluster.

Kompetenzcluster - Arbeitsorganisation

Vor dem Hintergrund der weltweiten Marktforderungen nach einer dauerhaft hohen Qualität, einer zeitlichen und mengenmäßigen Flexibilität der Prozesse und Produkte sowie einer Steigerung der Varianten- und Typenvielfalt und deren Zuverlässigkeit werden stabile Prozesse zwischen OEMs und Lieferanten im Bereich der Produktion, Logistik und Kommunikation immer bedeutender.

Um diesem Zeit-, Kosten- und Innovationsdruck begegnen zu können, ist eine Optimierung der Arbeitsabläufe in der Fabrik sowie eine gesteigerte Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit der Zulieferer mit den OEMs unbedingt notwendig.

 

Einen Schwerpunkt des Kompetenzclusters "Arbeitsorganisation" stellt der Prozess der Auftragsabwicklung dar. Das heißt, die werksspezifische Orgnisation, die für den Durchlauf automobiler Produkte in der Fabrik unter intensiver Beteiligung der Lieferanten von Nöten.

 

Weitere Schwerpunkte des Kompetenzclusters stellen die Bereiche:

  • Auftragseinplanung,
  • Materialbeschaffung,
  • Auftragssteuerung,
  • Dokumentation/Einsatzsteuerung sowie
  • Auftragsabwicklung/Produktion

dar.

 

Ziel des Clusters ist eine effizientere Bewältigung der heutigen Qualitäts- und Flexibilitätsanforderungen im Automotive-Bereich durch eine stärkere Lieferantenintegration in die einzelnen Stufen der Auftragsabwicklung.

 

 Quelle: BMW Group, Digitale Fabrik; E. Henkel & R. Reiter, S. 14.

 Entlang einer vordefinierten Zeitplanung wird nun der Auftragsabwicklungsprozess umgesetzt.

 

Um eine effiziente Produktion und möglichst geringe Bestände für die OEMs und Lieferanten zu gewährleisten, teilt sich diese Zeitplanung in eine variable und in eine feste Zeitleiste. Abgeschlossen wird die variable Zeitleiste mit dem Änderungsgrenzpunkt für die automobilen Produkte.

 
Eine intensive Kommunikation zwischen den OEMs und Lieferanten ist besonders während der anschließenden festen
Zeitleiste von wesentlicher Bedeutung und sollte durch ein tägliches Update sichergestellt werden. Wesentliche Herausforderung für die Lieferanten während beider Zeitleisten ist die Bereitstellung:
  • des richtigen Teiles,
  • zur rechten Zeit,
  • am rechten Ort,
  • in der richtigen Menge,
  • in der richtigen Reihenfolge,
  • bei Null-Fehler-Prinzip.
Im Rahmen der Optimierung der Abläufe innerhalb des Fabrikdurchlaufes sollen die für den Produktionsprozess erforderlichen Arbeiten systematisch erfasst, analytisch zergliedert und zu unterschiedlichen Arbeitsaufgaben zusammengefasst werden. Ziel ist dabei eine wertschöpfungsorientierte, synchrone Produktion.

Anhand der Festlegung konkreter Ziele, Methoden und Verantwortlichkeiten in den Bereichen:
  • Arbeitsstrukturen/Gruppenarbeit (Faktor Mensch),
  • Standardisierung (geregelte Abläufe),
  • Qualität und robuste Prozesse/Produkte (stabile Prozesse),
  • Materialversorgung (Just-in-Time) sowie
  • Kontinuierliche Verbesserung
wird die optimale Prozessführung durch sogenannte Methoden-Experten gesteuert.
 

Der Umsetzungsstand wird dann mittels einer Selbstbewertung der Führungskräfte im jeweiligen Verantwortungsbereich ermittelt und bei Abweichungen werden entsprechende Maßnahmen festgelegt.

Die Beherrschung dieser Methoden führt bei konsequenter Umsetzung zu wettbewerbsfähigen, stabilen und qualitativ hochwertigen Arbeitsergebnissen. Vor dem Hintergrund einer immer stärker werdenden Vernetzung im Automotive-Bereich stellt dies für Zulieferer und OEMs eine zwingende Voraussetzung dar.

 

Präsentation zum Workshop Arbeitsorganisation (PDF)

Zusammenfassung als PDF